Namibia ist ein unglaublich abwechslungsreiches und wunderschönes Land. Wer Lust auf einen abenteuerlichen Roadtrip hat, ist hier genau richtig. Bereits durch eine 7-tägige Reise durch das Land kann man erahnen wie vielfältig die Natur, sowie die Tierwelt, sein müssen. Es gibt grundlegend zwei verschiedene Wege das Land zu erkunden: eine geführte Reise mit einem Guide oder einen Leihwagen zu mieten. Wir hatten uns für Zweiteres entschieden und waren sehr zufrieden damit. Man ist viel flexibler, kann dann und dort anhalten wo man will und kann sich die Zeit für verschiedene Sehenswürdigkeiten selbst einteilen. Unsere Reise führte uns von Windhuk, wo wir über EuropCar unseren Toyota mieteten, zuerst zu Sossusvlei und…
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Ein Schultag an der Okondjatu Combined School
Um 6:30 Uhr sind wir von Mavis‘ Haus los zur Schule gegangen. Der Weg dorthin dauert ca. 10 min. In der Früh ist es noch sehr kalt und man braucht definitiv eine Jacke, manche Kinder haben einen weiteren Schulweg und haben sich deshalb sogar Decken umgegangen. Als wir angekommen sind, gab es erstmal eine Lehrerversammlung, um wichtige Dinge wie Konferenzen oder Organisatorisches zu besprechen. Bevor die Schulleitung den Raum betrat und mit der Besprechung losgelegt wurde, stimmte eine Lehrerin mehrere Lieder an, und das gesamte Kollegium sang mit. Es hat sich angehört, also wäre man in einem Chor, da teilweise zwischendurch auch Kanon gesungen wurde. Danach sind alle Lehrer raus…
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Leben in Okondjatu
Nach drei Wochen in Okondjatu fallen einem bereits viele kulturelle Unterschiede auf. Gerade das Leben in Gemeinschaft, Bekanntschaften, Freundschaften und das Familienleben unterscheiden sich stark. Hierbei kann man ganz Namibia nicht über einen Kamm scheren, da das Land große kulturelle Unterschiede beherbergt. Größere Städte wie Windhoek oder Swakopmund mit großen Gebäuden und Geschäften erinnern einen noch am ehesten an deutsche Städte. Okondjatu, das Dorf, in welchem ihr leben und arbeiten werdet, liegt im Hereroland. Von hier aus braucht man eine Stunde nach Otjinene und zwei Stunden nach Grootfontein, den nächstgrößeren Städten, in welchen ihr euren Wocheneinkauf erledigen werdet. In Okondjatu selbst gibt es etliche Wellblechhütten und kleinere Ziegelhäuser. In den…
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Erste Eindrücke vom Dorf Okondjatu
Angekommen im kleinen Dorf Okondjatu circa 200 Kilometer nordöstlich von Windhoek wurden wir nach einer langen aber doch sehr angenehmen Reise sofort herzlich Willkommen geheißen. Die zweit jüngste Tochter Mercy und Mavis, die Mutter, halfen uns sofort mit unserem Gepäck und zeigten uns das Zimmer. Die jüngste Tochter Praise lernten wir bereits auf der Fahrt kennen, sowie Engelberd, den Vater, mit dem wir während der Anreise per Whatsapp in Kontakt standen und der den Transport von Windhoek nach Okondjatu für uns zusammen mit ihnen organisierte. Da wir spät am Abend erst ankamen, blieb nur Zeit für kurzes Geplauder und die wichtigsten organisatorischen Fragen. Am nächsten Morgen erwartete uns bereits der…
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Okondjatu, Namibia: Für jedes Problem eine Lösung
Wie es ist, wenn der Koffer verloren gegangen ist, man die ersten Tage in einem fremden Land krank ist und man trotzdem alles hinbekommt: Kurz vor der Abreise (als der Koffer schon aufgegeben war) war ich ziemlich erleichtert, dass alles in Zürich so gut geklappt hat. Als wir dann am Hosea Kutako Airport spät Abends angekommen sind, war aber mein Koffer nicht auffindbar. Daraufhin habe ich beim „Lost and Found Schalter“ die Nummer meines Koffers mit dem Code darauf gezeigt, mit diesem kann man nachverfolgen, wo der Koffer genau ist. Die Frau dort meinte dann, dass mein Koffer hier nicht angekommen ist und er vermutlich morgen ankommen werde. Ich dachte…
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Anreise nach Okondjatu
Im März haben wir 3 bereits unsere Flüge gebucht für ca 1200€ pro Person. Hier sollte jeder seinen Flug selber buchen, da ihr so im worst case ihn auch erstattet bekommen könnt. Nach viel Vorfreude, Planung und Packen ging es dann für und Donnerstag Mittag nach München an den Hauptbahnhof. Von dort aus sind wir mit einem ECE am Bodensee vorbei nach Zürich an den Flughafen gefahren. Abends angekommen hieß es für uns dann Gepäck aufgeben und durch den Security Check. Dann verbrachten wir unsere Nacht am Züricher Gate auf den Wartesitzen. Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Am nächsten morgen startete dann das Boarding auf ein Flugzeug der Edelweiß Air.…
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Klassenzimmer am anderen Ende der Welt
Mein Praktikum an der SWIS in Wellington neigt sich bald dem Ende zu. In den vergangenen Wochen durfte ich viele spannende Eindrücke sammeln, das Leben in Wellington in einer Gastfamilie kennenlernen und am neuseeländischen Schulalltag teilnehmen. Einige meiner Beobachtungen und Erfahrungen möchte ich in diesem Blogeintrag festhalten. Allgemeine Schulstruktur Alle Schulen in Neuseeland sind Gemeinschafts- und Ganztagsschulen. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam von 8:45 bis 15:00 Uhr lernen und nicht nach Förderbedarf oder Leistungsniveau getrennt werden. Alle Klassen sind jahrgangsgemischt. Der Lehrplan ist darauf abgestimmt – ähnlich wie in bayerischen Grundschulen. Für einzelne Unterrichtseinheiten werden die Lerngruppen zwar teilweise nach Jahrgangsstufen, Leistungsniveau oder Interessen aufgeteilt, der Großteil…
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Zwischen Gemeinschaft, Klassenzimmer und Kapstadtgefühl
Ein Zuhause auf Zeit Ein besonders wichtiger Teil meines Aufenthalts ist meine Gastfamilie geworden. Schon nach kurzer Zeit hatte ich nicht mehr das Gefühl, nur zu Gast zu sein, sondern wurde immer mehr Teil des Familienalltags. Durch das Leben in der Gastfamilie habe ich mich bewusst auf deren Alltag und Gewohnheiten eingelassen. Gemeinsame Abendessen, Gespräche im Wohnzimmer, Ausflüge sowie Besuche bei oder von Verwandten wurden schnell zu einem festen Bestandteil meines Alltags. Dabei gab es immer wieder neue Erlebnisse – ob Familienfeiern, Sportveranstaltungen oder Besuche auf lokalen Märkten. Gleich an meinem zweiten Wochenende durfte ich die Umgebung von Kapstadt kennenlernen. Besonders die Pinguine an der Küste und die Fahrt entlang…
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Tischtennis trifft Safari – Ein außergewöhnliches Wochenende in Ghana
Es ist 5 Uhr morgens, die Sonne geht langsam auf, und in der Küche steht das Picknick bereits bereit. Es gibt Pizza. Die Praktikantinnen haben sie selbst gemacht. Das Gepäck wird schnell ins Auto geladen. Es ist kaum mehr Platz, denn alle Sitze sind belegt. Mit dabei sind die Schulgründerin, ihre drei Kinder, zwei Jugendliche, die noch auf dem Weg eingesammelt werden müssen, sowie zwei Praktikantinnen. Eine davon bin ich. Uns erwartet ein Wochenende voller Eindrücke: von der Schule außerhalb von Sunyani in idyllischer und einsamer Umgebung über das turbulente Tamale, die drittgrößte Stadt Ghanas, in der die Tochter der Schulgründerin an einem Tischtennisturnier teilnimmt, bis hin zum Mole-Nationalpark im…
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Deutschunterricht in Ghana – Mit Engagement zum Erfolg
Von der Hauptstraße führt eine kleine Straße ab, die von vielen grünen Bäumen und Bananenpflanzen gesäumt ist. Wenn man genau hinschaut, kann man auch ein paar Mangos sehen. Das Auto wackelt, und schon sieht man das Schulgebäude. Einfach pure Idylle. Das hier ist jedoch kein Bericht über die traumhafte Landschaft oder das schöne Schulgebäude mit dem großen Sportplatz und die süßen Babytiere, die einen sofort begrüßen. Es ist ein Bericht über das Deutschlernen in Ghana. Direkt nach meiner Ankunft fragt mich die aus Deutschland gebürtige Schulgründerin, ob ich gerne ihr Deutschklassenzimmer sehen möchte. Ich bin etwas verwundert. Ein ganzes Klassenzimmer nur für den Deutschunterricht? Und das in Ghana, so weit…